Eine Person in traditioneller Kleidung steht an den Stufen einer antiken architektonischen Struktur, gesehen durch einen bogenförmigen Eingang, mit warmem Licht.

Neuzeit

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Geschrieben von: Luca Krohn Zuletzt aktualisiert am: 21. Mai 2025

Die Portugiesen begannen, kleine Siedlungen zu errichten, welche exemplarisch für die Strategie im Nahen Osten waren. Doch auch hier fiel es den Portugiesen schwer, diese langfristig zu etablieren. Immer wieder mussten sie sich gegen Osmanen, Engländer, Perser und Niederländer verteidigen. 1650 n. Chr. war es die Yaruba-Dynastie, die zunächst Oman wiedervereinte und die Portugiesen vertrieb. Diese hatte großen Einfluss auf Ostafrika, wodurch Sklavenhandel und der Handel mit Indien großen Wohlstand brachte. Ein ca. 25 Jahre anhaltender, durch Machtkämpfe entstandener Bürgerkrieg ließ die Perser wieder auf den Plan kommen, ehe Ahmad ibn Said sie erfolgreich zurückdrängte. Seit 1746 und bis heute regiert die Said-Dynastie mit dem derzeitigen Herrscher Haitham ibn Tariq. 1798 erlangte Großbritannien Einfluss in Oman durch einen mit dem Sultan von Muscat und der Ostindienkompanie geschlossenen Vertrag. Im Jahre 1840 beschloss Sultan Said, seinen Amtssitz nach Sansibar zu verlegen. Es war trotz britischem Einfluss die Blütezeit in der Geschichte, doch nach dem Tod gab es Streitigkeiten in der Nachfolgegeneration, sodass am Ende das Herrschaftsgebiet 1856 in Oman und Sansibar aufgeteilt wurde. Ab diesem Zeitpunkt ging es wirtschaftlich bergab. Der Seehandel brach ein, unterstützt von der Eröffnung des Suezkanals und ersten Dampfschiffen. Bis 1970 beließ der Vater des heutigen Sultans sein Land in der Isolierung.

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